Thomas Hürlimann, Autor
Thomas Hürlimann wurde 1950 in Zug, Schweiz geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in der Stiftschule Einsiedeln Studium der Philosophie in Zürich und an der FU Berlin. Während zweier Jahre arbeitete er als Regieassistent und Produktionsdramaturg am Schiller-Theater. Er ist Korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Künste, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt und Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Thomas Hürlimann lebt in Berlin und in der Schweiz. Neben seinem Prosawerk ("Die Tessinerin", "Das Gartenhaus", die Satellitenstadt", "Der grosse Kater", "Fräulein Stark", "Vierzig Rosen", alle erschienen im Ammann Verlag Zürich) schrieb Hürlimann mehrere Theaterstücke, u.a. "Das Einsiedler Welttheater" 2000 und 2007 die Volker Hesse inszeniert hat. Thomas Hürlimann wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem "Joseph-Breitbach-Literaturpreis" 2001 und dem "Jean-Paul Preis" 2003. www.thomas-huerlimann.ch
 
Volker Hesse, Regie
Volker Hesse (Inszenierung) inszeniert seit 1972. Er war Mitglied im Leitungsteam des Düsseldorfer Schauspielhauses und wurde mehrmals zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 1993 übernahm er mit Stephan Müller die Leitung des Zürcher Neumarkt-Theater, das er aus einer Existenzkrise zu internationalem Erfolg führte. 2001 -2006 leitete er das Maxim-Gorki-Theater in Berlin. Er gilt als Spezialist für Experimente: Einerseits entwickelte er mit seinem Ensemble brisante Projekte wie TOP DOGS oder IN SEKTEN. Andererseits inszenierte er 2000 und 2007 das monumentale Einsiedler Welttheater und 2008 WILHELM TELL bei den Altdorfer Tellspielen in der Schweiz, jeweils unter Beteiligung von hunderten von Mitwirkenden. Er lehrt an der Zürcher Hochschule der Künste. 2010 erhielt er den Hans Reinhart-Ring für seine vielseitigen Inszenierungen und seine Leistungen als Theaterleiter.
 
Jo Siska, Choreografie und Mitarbeit Regie
Jo Siska erhielt von 1977-82 seine Ausbildung zum Tänzer an der John Cranko-Ballettakademie Stuttgart, welche er als Staatlich geprüfter Tänzer abschloss. Danach setzte er das Studium am Victorian Arts College, Melbourne und bei David Howard, New York fort. Sein erstes Engagement führte ihn zum Scapino-Ballet, Amsterdam. Hier verfolgte er weiterhin seine Ambitionen in Choreographie, die er schon in der Ausbildung mehrfach erprobte. Gastspiele führten ihn zu allen internationalen Festivals. Parallel zu dieser Zeit entwickelte er weiterhin choreographische Arbeiten für Schauspiel, Oper und Musicals u.a. mit Volker Hesse für «Das Einsiedler Welttheater». www.josiska.de
 
Marina Hellmann, Bühnenbild
Die aus Serbien stammende Bühnenbildnerin studierte Architektur in Belgrad. In ihrer Heimat stattete sie über 100 Produktionen aus und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. 1991 wechselte sie an das Theater an der Ruhr, 1993 an die Wuppertaler Bühnen. Seit 1994 ist sie freischaffend tätig, u.a. in Düsseldorf, Bremen, Antwerpen, Lübeck, Kiel, Rostock, Hamburg, Hannover, Mainz, Weimar, Berlin, Linz und Klagenfurt. Auch nach Übersee - Seoul, Bogota, Damaskus - führte sie ihre Arbeit. In Zusammenarbeit mit der Komponistin Mayako Kubo schuf sie an der Musik-Akademie Schloss Rheinsberg ihre erste Inszenierung. Neben ihrer Tätigkeit als Bühnenbildnerin veröffentlichte sie verschiedene Beiträge in Fachzeitschriften und unterrichtete am Institut für neue Theaterformen in Belgrad. 2007 war sie für die Raumgestaltung der Freilichtspiele "Das große Welttheater" in Einsiedeln (Schweiz) mit seinen rund 500 Teilnehmern verantwortlich. An der Staatsoper Hannover stattet sie seit 2007 die jährlichen Opernbälle aus. Seit 2009 unterrichtet sie als Gastdozentin Bühnenbild im Fachbereich Theaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
 
Ulrike Scheiderer, Kostümbild
Ausbildung an der Meisterschule für Mode und Bayerischen Staatsoper München. Bis 1995 Leitung Kostümabteilung und Gewandmeisterin Opernhaus Zürich. Danach feiberuflich mit "fashion-art" Couture und Kostüme für Theaterproduktionen und Opernwelt. Seit 2004 Gewandmeisterin und Kostümbildnerin am Luzerner Theater. Zusammenarbeit mit Verena Weiss, Kostümbild für Don Quijote, Luzerner Theater 2006. Zusammenarbeit mit Volker Hesse, Kostümbild für Thomas Hürlimanns Stichtag, Kulturzentrum Südpol, Luzern 2008.
 
Töbi Tobler, Appenzeller Hackbrett und Stimme
Spielt seit 35 Jahren hauptberuflich Hackbrett. In einer Zeit, in der das Hackbrett nur noch selten in Gebrauch war, begann er moderne, aktuelle Musik darauf zu spielen. Töbi Tobler tritt als Solist auf brachte aber das Hackbrett auch in die verschiedensten Formationen und Musikstile ein; u.a. bei "Tobler mit" "Appenzeller Space Schöttl" "Das Neue Original Appenzeller Streichmusik Projekt" "Berner Kammerorchester" "Max Lässers Ueberlandorchester". Er wirkte auch in Tanz- und Theaterprojekten mit; u.a. im Schauspielhaus Zürich 03/04, Willhelm Tell, Regie: Meret Matter oder beim sehr erfolgreichen Tellspiel 2008 in Altdorf, Regie: Volker Hesse, Musikalische Leitung: Töbi Tobler. Töbi Tobler verschreibt sich nicht einer bestimmten Sparte. Es ist ihm ein Anliegen, authentischen Ausdruck in seiner Musik zu vermitteln und das bei Auftritten, an Konzerten, Festivals oder in Kleintheatern im In- und Ausland sowie an Geburtstagsfesten, Vernissagen, in Kirchen und nicht zuletzt an unzähligen Familien- und Hochzeitsfesten. Er unterrichtet an der Hochschule Luzern Musik, Musikschule Kreuzlingen, Musikschule Rorschach / Rorschacherberg und privat. Ein Konzert mit Töbi Tobler verspricht intuitives Hackbrettspiel, das den feinen Klang des Appenzeller Hackbrettes ertönen lässt. www.toebitobler.ch
 
Bettina Boller, Violine
Erhielt ihre Ausbildung bei Ulrich Lehmann, Bern (Lehr- und Solistendiplom mit Auszeichnung) und am Brooklyn College (Masao Kawasaky/Isaac Perlman). Konzerte führten die Solistin bis in die Carnegie Hall New York und in fast alle Europäischen Länder. Internationale Beachtung fand sie auch durch fünf z.T. preisgekrönte Musikvisualisierungen mit Adrian Marthaler (Schweizer Fernsehen). Z.Z. widmet sich Bettina Boller v.A. den beiden von ihr gegründeten Ensembles "Absolut Trio" (Klaviertrio mit Schwerpunkt zeitgenössische Musik im Dialog mit grossen Werken der Vergangenheit) und "BBs MIX-tett" (Eigenkompositionen der vier Bandmitglieder: Klassisch, Volksmusik, Jazz, Südamerikanisch/Tango), sowie dem "Collegium Novum Zürich". Div. CD-Aufnahmen dokumentieren ihr breites künstlerisches Wirken als Solistin und Kammermusikerin. Zudem unterrichtet Bettina Boller privat Laienmusiker: etwas vom Sinnvollsten, wie sie findet. Musikvermittlungs-Programme für Kinder, Radio-Diskussionssendungen, Moderationen (ehemals Moderatorin der "Sternstunden"), neuerdings auch Theaterarbeit sind weitere Tätigkeitsfelder der vielseitigen Musikerin. www.chambermusic.ch
 
Stefan Baumann, Cello
Stefan Baumann, *1974, studierte bei I. Monigehtti an der M;usik.- Akademie Basel und bei C. Brotbek an der Musikhochschule Bern/Biel wo er das Lehr- und das Konzertdiplom mit Auszeichnung erhalten hat. Zur gleichen Zeit studierte er an der Musik-Akademie Basel Audio-Design bei Wolfgang Heiniger. In Meisterkuresn arbeitete er unter anderem mit Pieter Whispelwey, Thomas Kakuska, John Hallaway, Ernesto Molinari, Teodoro Anzellotti, Heinz Holliger... Stefan Baumann arbeitet heute als Komponist, Cellist, Improvisator, und Produzent für Konzert, Tanz, Film, Kunst und Theater. Er macht unter anderem Sounddesigns für magnuminmotion, New York, Filmmusik für SFDrs und Theatermusik fürs Theater Konstanz. Sein erstes Soloprojekt kommt im Herbst 2010 auf die Bühne, er spielt mit "The Dead Brothers " und "Romobil", ist Produzent und künstlerischer Leiter von "BallRoom" von import-export, spielt und komponiert mit Manfred Spitaler, Klarinetten im Duo "Freiflug" und arbeitet an interdisziplinären Projekten u. a. mit Andres Bosshard, Klangarchitekt, den Videokünstlern [anyma] , dem Flötisten Roman Glaser und mit Anahit Simonian, Komponistin und Pianistin aus Barcelona ("invisible travels"). www.stefanbaumann.ch
 
Stefan Müller, Kirchenorgel
Studium Klavier bei Hadassa Schwimmer und André Desponds, Orgel bei Peter Leu und Andreas Maisch, Konzertreifediplom für Alte Musik bei Johann Sonnleitner an der Musikhochschule Zürich. Schulmusikausbildung. Kantorenausbildung bei Beat Schäfer. Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker, vor allem auf dem Gebiet der Alten Musik. Intensiver Einsatz für Neue Musik in erweiterter Tonalität als Komponist und Interpret. Aufführungen auf entsprechenden Instrumenten (Vierteltonklaviatur). Langjähriges Ensemblespiel mit Johann Sonnleitner (Duo götterfunken.ch) und Jonas Herzog (Duo tastologie.ch). Lehrtätigkeit an der Kantonsschule Wettingen. Organist ref. Kirche Adliswil. Leitung des Vocalensembles vocalino-wettingen.ch. Mehrere CD-Veröffentlichungen, unter anderem: J. S. Bach: Goldberg-Variationen, Orgel; J. S. Bach: Melancholische Clavichordmusik; Empfindsame Claviermusik der Familie Bach, Orgelmusik von J. S. Bach, Klosterkirche Wettingen, Tastologie 1 www.stefanmueller.ch
 
Jonas Herzog, Kirchenorgel
Erster Orgelunterricht mit 14 Jahren bei Andreas Wittwer. 1997-2007 Studium an der Musikhochschule Zürich. Hauptfach Orgel bei Peter Reichert (Lehrdiplom) und Prof. Stefan Johannes Bleicher (Konzert- und Solistendiplom). Hauptfach Chorleitung bei Prof. Beat Schäfer (Kantoratsdiplom). Intensive Beschäftigung mit Orgelbau. Organist an der ref. Kirche Wettingen. Initiator und Leiter der "Ehrendinger Kirchenkonzerte" in Ehrendingen. Rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker. Zusammenarbeit mit namhaften Künstlern und Ensembles. Konzerte mit Stefan Müller (Duo tastologie.ch) auf verschiedenen Tasteninstrumenten. Dirigent des "Sängerbund Oberrieden", der "Entfelder Sänger" und des "St. Agatha Chor" Fislisbach. Tätigkeit als Orgelberater. Oktober 2001 Kiwanis-Musikpreis für Orgel in Zürich; Januar 2005 Finalist am internationalen Orgelwettbewerb in Zürich Wiedikon; CD- und Rundfunkaufnahmen. www.organist-herzog.ch
 
Hannes Schmid, Künstlerischer Leiter
Schauspielstudium, Dramaturg und später Kulturredaktor der Aargauer Zeitung. Initiant der Klosterspiele Wettingen.
 
Christoph Risi, Produktionsleitung
Seit 1996 als Kulturorganisator tätig. Leitung diverser Veranstaltungen wie Stanser Musiktage (bis 2002), Zentralschweizer Tag Expo.02 sowie Freilichttheater u.a. in Bülach, Luzern, Stans, Schloss Hallwyl, Wettingen. www.risi-events.ch
 
Käthi Vögeli, Regieassistenz
Theaterausbildung Jacques Lecoq in Paris. Förderungspreis des Kantons Solothurn. Freischaffende Regisseurin, u.a. am Theater Stans, Freilichtspiel Schloss Wildenstein, Comart-Tournee-Produktion, DLG Balsthal, Zirkus Chnopf, Théâtre des Lunes. Theaterpädagogische Projekte, Lehrbeauftragte für Theater und Coach für Auftritt und Körpersprache.
 
Gilles Tschudi, Foulon
54, ist in Bottmingen (BL) bei Basel zweisprachig aufgewachsen. Mit 17 brach er die Schule kurz vor der Matura ab, um Schauspieler zu werden. Nach dem Besuch der Schauspielakademie in Zürich, folgten verschiedene Engagements an Stadttheatern in der Schweiz, Deutschland und Frankreich. In den Neunzigern Jahren war er Mitglied des legendären "Neumarkt Ensemble" unter der Leitung von Volker Hesse und Stephan Müller. Durch seine Rolle in der TV-Serie "Lüthi&Blanc" und der Verkörperung von Marcel Ospel in "Grounding" wurde er einem breiten Publikum bekannt. Als Schauspieler wirkt er immer wieder in Fernseh- und Filmproduktionen mit, unter anderem derzeit als Kommissar Madörin in den "Hunkeler"-Krimis von Hansjörg Schneider. Nach seinem Auftritt an den Klosterfestspielen, wird er in Bern eine Bearbeitung von Max Frisch's Roman "Homo Faber" und in Yverdon eine Arbeit über Demenz im Alter inszenieren. Im Oktober arbeitet er in Brüssel, bevor er wieder in seiner Heimatstadt, mit der Teilnahme am Pfyfferli, Fastnachtsgefühle belebt. Neben den künstlerischen Arbeiten, setzt er sich immer wieder für die Rechte der Arbeitsnehmenden der Filmindustrie ein und unterrichtet als Dozent an den verschiedenen Theater- und Filmschulen der Schweiz. www.gillestschudi.ch
 
Albert Freuler, Sargtöneli
Albert Freuler wurde 1942 in Zürich geboren und arbeitet als Schauspieler, Regisseur, und Bühnenbildner. War lange Zeit Mitglied der Claque Baden und kann auf Engagements im Theater am Neumarkt Zürich, Schauspielhaus Zürich, Theater Basel, verschiedenen Theater in Deutschland zurückschauen. Arbeiten für das Schweizer Fernsehen, für Film und Radio. Realisierung eigener Projekte mit dem Vaudeville Theater Zürich, dem Theater Sogar Zürich und dem ehemaligen Theater am Brennpunkt Baden.
 
Urs Schmassmann, Örgeli-Miggel / Vazierer
Schauspiel-Ausbildung inkl. Regiepraktikum sowie Gesangs- und Stimmbiildung in Basel. Seit 1991 freischaffender Schauspieler, Sänger und Kabarettist an diversen Bühnen. www.urs-schmassmann.ch
 
Annina Sonnenwald, Steffi
Geboren 1983 im Appenzellerland. Schauspielausbildung, Gesangs- und Stimmbildung in Zürich.
 
Jonathan Konrad, Wendel
Geboren 1988, gelernter Architekturmodellbauer, 2008 Schauspielausbildung in Zürich, Film und Theater Erfahrungen.